Medizinrecht in Aschaffenburg

Medizinrecht

Anwalt für Medizinrecht Aschaffenburg

Unsere Anwälte für Medizinrecht verfügen in diesem Rechtsgebiet über langjährige Erfahrung. Der Begriff des Medizinrechts ist vielschichtig und umfasst Rechtsnormen aus mehreren Rechtsgebieten, wie in etwa aus dem Zivilrecht, Strafrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht etc.

Unsere Beratungsangebote richten sich an die Leistungserbringer im Gesundheitsmarkt und hierbei im Besonderen an Ärzte, Zahnärzte, Apotheken und Krankenhäuser.
Wir beraten die entsprechenden Gesundheitsunternehmen mit unserem Spezialisten in allen rechtlichen Fragestellungen ganzheitlich und umfassend.

Daneben beraten und vertreten wir ebenfalls Patienten in den Bereichen des Schadensersatzes (Opferrecht) und der Versicherungsleistungen und setzen diese Ansprüche ggf. gerichtlich durch. Hierzu erhalten Sie mehr Informationen auf unserer Seite Patientenrecht.

Rechtsberatung in Aschaffenburg

Die Rechtsberatung unserer Kanzlei in Aschaffenburg erstreckt sich im Besonderen auf folgende Gebiete:

  • Arzthaftung und ärztliche Kunstfehler
  • Medizinprodukthaftung sowie Arzneimittelhaftung
  • Recht der privaten Krankenversicherung, privaten Unfallversicherung sowie der privaten Pflegeversicherung
  • Recht der gesetzlichen Krankenversicherung und gesetzlichen Pflegeversicherung
  • Ärztliches Berufsrecht
  • Vertragsarztrecht
  • Ärztliches Zulassungswesen
  • Vergütungsrecht der Heilberufe
  • Vertrags – und Gesellschaftsrecht der Heilberufe
  • Arbeitsrecht in Medizinberufen
  • Versicherungsrecht (Schadensersatz bei Unfällen)

Diese Aufzählung ist nicht abschließend, sondern bildet lediglich den Schwerpunkt unserer anwaltlichen Tätigkeit ab. Selbstverständlich beraten unsere Rechtsanwälte Sie individuell hinsichtlich der von Ihnen aufgeworfenen Rechtsfrage und erarbeiten für Sie praxisorientiert die passende Lösung.

Behandlungsfehler

Ein ärztlicher Heileingriff muss grundsätzlich nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgen, da sich der Arzt ansonsten unter Umständen schadensersatzpflichtig macht. In einem solchen Fall muss der Patient in einem Prozess einen Behandlungsfehler darlegen und eine darauf beruhende Integritätsverletzung bzw. Gesundheitsbeschädigung nachweisen. Gelingt dem Patienten insoweit der Nachweis eines groben Behandlungsfehlers führt dieser zu Beweiserleichterungen, die bis zur Umkehrung der Beweislast führen können.
Konsultieren Sie in diesem Falle umgehend einen Anwahlt für Medizinrecht der Ihnen bei dieser schwierigen Lage hilft.

Aufklärungsfehler

Ein ärztlicher Heileingriff bedarf zu seiner Legitimation immer der Einwilligung des informierten und aufgeklärten Patienten. Erst eine gehörige Aufklärung des Patienten über das bestehende Risiko der Behandlung führt dazu, dass der Patient wirksam in den Eingriff einwilligen kann und dieser gerechtfertigt im Sinne der Rechtsordnung erscheint. Fehlt die Risikoaufklärung oder ist diese fehlerhaft, können dem Patienten grundsätzlich entsprechende Schadensersatzansprüche erwachsen.
In unserer Kanzlei in 63739 Aschaffenburg finden Sie einen Anwalt der Ihr Recht vertritt.

Wirtschaftlichkeitsprüfung/Arznei- bzw. Heilmittelregress

Die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots des § 12 SGB V ist wesentlich für die finanzielle Lage der Krankenkassen. Diesbezüglich nimmt der Vertragsarzt eine Schlüsselstellung ein, weil seine ärztliche Leistung oder die Verordnung von z.B. Arzneimitteln in der Regel den Leistungsanspruch des Versicherten und damit Kosten für die Versichertengemeinschaft auslöst.

Gemäß § 106 Abs. 2 SGB V wird deshalb die Wirtschaftlichkeit der Versorgung „arztbezogen durch die KV bzw. Krankenkassen geprüft. Dies erfolgt durch eine Prüfungsstelle bzw. durch einen Beschwerdeausschuss, die als Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen rechtlich und organisatorisch selbständig agieren. Im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsprüfung beginnt alles damit, dass gegen den Arzt ein Prüfverfahren eingeleitet wird.
Zu diesem Zeitpunkt kann noch viel getan werden, damit eine Honorarkürzung gar nicht erst festgesetzt wird. Bereits in diesem Stadium lohnt sich die Hinzuziehung von Anwälten, die im Bereich des Medizinrechts spezialisiert sind. Wenn das Prüfverfahren abgeschlossen ist, kann schließlich gegen den Arzt eine Honorarkürzung festgesetzt werden. Insoweit muß rechtzeitig Widerspruch innerhalb einer Frist von einem Monat nach Bekanntgabe des Prüfbescheids eingelegt werden.

Dieser Widerspruch hat gem. § 106 Satz 4 SGB V aufschiebende Wirkung, so dass der Arzt den Honorarkürzungsbetrag zunächst nicht zahlen muß. Spätestens hier sollte der betroffene Arzt einen Spezialisten aus dem Bereich des Medizinrechts hinzuziehen. Meist bestehen gute Chancen, sich mit Praxisbesonderheiten bzw. sog. Kompensatorischen Einsparungen bezogen auf die Honorarkürzung zu rechtfertigen. Diese Rechtfertigungsgründe sind allerdings durch den Arzt spätestens im Widerspruchsverfahren hinreichend vorzutragen, da dieser ansonsten vor dem Sozialgericht mit diesem Vortrag präkludiert ist. Hilft der Beschwerdeausschuss dem Widerspruch ab und hebt er die Honorarkürzung auf, kann der Arzt nach § 63 SGB X die Erstattung seiner notwendigen Anwaltskosten verlangen.

Unsere Rechtsanwälte beraten Sie zum Thema Wirtschaftlichkeitsprüfung und vertreten Ihr Recht bei Streifällen vor Gericht. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Rechtsanwälte für Medizinrecht

Wir beraten und vertreten Sie bei allen Themen zum Medizinrecht.
Vereinbaren Sie einen Termin unter 06021 30880 oder senden Sie uns eine E-Mail.
Sie finden uns in 63739 Aschaffenburg, in der Frohsinnstraße 15.
Wir erörtern Ihre Fragen ausführlich und vertreten Ihre Interessen im Sinne von gütlichen Einigungen als auch bei Prozessen.

Kontakt

Fachanwalt für Medizinrecht Christian Lieb

Rechtsanwalt Christian Lieb ist Fachanwalt für Medizinrecht. In Zusammenarbeit mit Spezialisten in unserer Kanzlei für die Gebiete Versicherungsrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Familienrecht und Sozialrecht bieten wir für unsere Mandanten jeweils fachspezifisches Know How für die komplexen Fälle in diesem sensiblen Rechtsgebiet.