Anwalt für Versicherungsrecht in Aschaffenburg

Versicherungsrecht

Das Versicherungsrecht beinhaltet die Rechtsbeziehung zwischen der Versicherung und dem Versicherungsnehmer.
Die Rechte und Pflichten ergeben sich in der Regel aus dem Versicherungsvertrag aber auch aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG).

Eine gute Versicherung erkennt man leider erst dann, wenn man sie braucht. Lehnt eine Versicherung die Regulierung ab, gibt es vor der Inanspruchnahme der Gerichte die Möglichkeit eines außergerichtlichen Ombudsmannverfahrens. Der Ombudsmann ist eine private, unabhängige und kostenlose Schlichtungsstelle für Beschwerden von Verbrauchern gegen Versicherungsunternehmen.

Wir beraten und vertreten im außergerichtlichen Verfahren, im Ombudsmannverfahren und auch im gerichtlichen Verfahren insbesondere in folgenden Bereichen des Versicherungsrechts:

  • Sachversicherung (insbesondere Gebäude-, Hausrat-, Reisegepäck-, Feuer-, Einbruchdiebstahl- und Bauwesenversicherung)
  • Kaskoversicherung (Teil- und Vollkasko)
  • Recht der privaten Personenversicherung (insbesondere Lebens-, Kranken-, Reiserücktritts-, Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung)
  • Haftpflichtversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
Gesetzliche Unfallversicherung

Eine Sonderstellung kommt im Bereich des Versicherungsrechts der Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) zu. Hier handelt es sich um eine Sozialversicherung, die nicht gesondert abgeschlossen werden muss.
Versichert sind insbesondere:

  • Beschäftigte
  • Kinder, die eine Tageseinrichtung (KiTa oder Kindergarten) besuchen, Schüler und Studenten
  • Lernende bei beruflichen Aus- und Weiterbildungen
  • Ehrenamtliche Helfer bei Unglücksfällen oder Zivilschutz
  • Ehrenamtliche Tätige im Gesundheitswesen oder Wohlfahrtspflege
  • Blut-/Organspender

Die gesetzliche Unfallversicherung erfüllt verschiedene Zwecke:

  • Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren
  • Leistungen nach einem Arbeitsunfall (auch Wegeunfall) oder Berufskrankheit

Liegt ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit vor, ist es Ziel der GUV die Leistungsfähigkeit des Geschädigten mit allen geeigneten Mitteln wieder herzustellen. Ob ein Arbeitsunfall vorliegt oder nicht ist oft nicht eindeutig. Lehnt die GUV das Vorliegen eines Arbeitsunfalles ab, kann gegen diese Entscheidung Widerspruch erhoben werden. Wird auch diesem nicht abgeholfen, ist die Einleitung eines sozialgerichtlichen Verfahrens unumgänglich.

Liegt ein Arbeitsunfall vor, besteht Anspruch auf Sach- und Geldleistungen. Sachleistungen umfassen insbesondere ärztliche Behandlungen, häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe, Teilhabeleistungen, Heil- und Hilfsmittel. Als Geldleistungen sind exemplarisch zu nennen: Verletztengeld und –rente, Plegegeld, Hinterbliebenenrente, Übergangsgeld, Sterbegeld, Beihilfen.

Nicht umfasst ist Schmerzensgeld. Wurde zum Beispiel der Verkehrsunfall auf dem Weg zur Arbeit (sog. Wegeunfall) von einem Dritten verursacht, können nur gegen diesen Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht werden. Hinsichtlich der Arztbehandlungskosten etc. erfolgt zunächst die Abwicklung über die Unfallversicherung.
Wichtig bei einem Arbeitsunfall ist es unbedingt einen D-Arzt aufzusuchen. Nur dieser ist für Behandlungen nach einem Arbeits- oder Wegeunfall zuständig.

Rechtsanwälte für Versicherungsrecht

Wir beantworten gerne ausführlich Ihre Fragen zum Versicherungsrecht in unserer Kanzlei in Aschaffenburg. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.

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